Praktischer Leitfaden: Abisolier-, Spleiß- und Betriebstechniken für Polyimid-Lichtwellenleiter

  • Währung: USD, EUR, CNH, HKD, AUD, CAD, GBP, JPY, NZD, SGD, CHF, DKK, PLN, SEK, AED, THB
  • Markenname: OFSCN®, Markenprodukte sind verfügbar.
  • Verfügbarkeit: Auf Lager, Vorbestellung

Einleitung: Der Schlüssel zur effizienten Handhabung von Spezialbeschichtungen

Die Polyimid (PI)-Beschichtung ist die Kernkomponente, die sicherstellt, dass die Faser extremen Temperaturen von -200 °C bis +350 °C standhält. Allerdings hohe Festigkeit und chemische Stabilität bedeuten, dass sie im Gegensatz zu Standard-Acrylatbeschichtungen nicht einfach mit mechanischen Abisolierern oder Alkohol entfernt werden kann. Dieser Leitfaden bietet eine Reihe erprobter Verfahren zum Abisolieren, Reinigen und Spleißen von PI-Lichtwellenleitern.

I. Abisolierprozess: Verabschieden Sie sich vom mechanischen Abisolieren, setzen Sie auf thermische Werkzeuge

Der Schlüssel zum Abisolieren der PI-Beschichtung ist die Verwendung eines thermischen Abisolierwerkzeugs, das die Molekularstruktur der PI-Beschichtung kurzzeitig durch hohe Hitze aufbricht, wodurch sie aufweicht oder verkohlt, um eine beschädigungsfreie Entfernung zu ermöglichen.

  1. Spezialwerkzeuge vorbereiten: Es müssen spezielle thermische Faserabisolierwerkzeuge (z. B. elektrische Heißabisolierer mit Temperatur- und Zeitsteuerung) verwendet werden.
  2. Thermische Abisolierparameter einstellen:
    • Die empfohlene Temperatureinstellung liegt zwischen 300 °C und 400 °C.
    • Die Abisolierzeit wird typischerweise zwischen 3 und 10 Sekundeneingestellt. Spezifische Parameter müssen je nach thermischem Abisolierwerkzeug und Faserschichtdicke feinjustiert werden.
  3. Thermisches Abisolieren durchführen: Legen Sie die Faser in den Schlitz des Heißabisolierers, erhitzen Sie sie und halten Sie sie für die eingestellte Dauer. Sobald die Erhitzung abgeschlossen ist, entfernen Sie die Beschichtung schnell und gleichmäßig von der Faser. Die Abisolierbewegung sollte kontinuierlich sein, um Sekundärschäden an der Faser zu vermeiden.

II. Reinigung der Beschichtung: Der entscheidende Schritt für die Spleißqualität

Nach erfolgreicher Entfernung der PI-Beschichtung können mikroskopisch kleine verkohlte Rückstände oder unvollständig verdampftes PI-Material auf der Faseroberfläche verbleiben, was die Spleißqualität erheblich beeinträchtigen kann.

  1. Auswahl des Reinigungsmittels: Hochreines Isopropylalkohol (IPA) in Industriequalität oder wasserfreier Alkohol muss zur Reinigung verwendet werden.
  2. Reinigungstechnik: Verwenden Sie fusselfreies Linsenpapier oder Wattestäbchen, die mit einer angemessenen Menge IPA angefeuchtet sind.
    • Gerichtete Reinigung: Wischen Sie von der Mitte der blanken Faser zu beiden Beschichtungskanten hin, um sicherzustellen, dass alle Rückstände entfernt werden.
    • Sicherstellung rückstandsfreier Oberfläche: Es ist unerlässlich, sicherzustellen, dass alle sichtbaren Beschichtungen und Rückstände auf der Faseroberfläche vollständig abgewischt sind.

III. Spleiß- und Brechtechniken

Das Spleißen von PI-Fasern ist grundsätzlich ähnlich wie bei Standard-Singlemode-Fasern, jedoch muss beim Betrieb auf die Anpassung der Brech- und Lichtbogenparameter geachtet werden.

  1. Hochpräzises Brechen: Verwenden Sie einen hochwertigen Faserbrecher, um sicherzustellen, dass der Stirnflächenwinkel weniger als 0,5 Grad beträgt. Die Qualität der Faserstirnfläche ist ein entscheidender Faktor für die Spleißdämpfung.
  2. Anpassung der Spleißparameter:
    • Spleißmodus: Der Standard-SM (Singlemode)-Faserspleißmodus kann verwendet werden.
    • Lichtbogenintensität: Da die PI-Beschichtung dicker als die Standardbeschichtung sein kann oder Rückstände in den V-Nuten des Spleißgeräts hinterlässt, wird empfohlen, die Lichtbogenintensität und Vorverschmelzungszeit des Spleißgeräts fein abzustimmen, um mögliche Rückstände zu berücksichtigen.
  3. Spleißqualitätsprüfung: Nach Abschluss des Spleißvorgangs muss die Spleißstelle auf Dämpfung und Blasen überprüft werden, indem das Bild des Spleißgeräts oder ein optisches Zeitbereichsreflektometer (OTDR) verwendet wird. Eine akzeptable Spleißverbindung sollte eine Dämpfung von weniger als 0,05 dB aufweisen.

IV. Spezieller Tipp: Arbeiten mit kohlenstoffversiegelten Fasern

Wenn die kohlenstoffversiegelte Version Bei der OFSCN® PI-Faser stimmt die Abisoliermethode mit dem oben beschriebenen Verfahren überein. Beachten Sie beim Spleißen jedoch Folgendes:

  • Spleißgeräteeinstellungen: Die Kohlenstoffschicht verdampft während der Lichtbogenentladung beim Spleißen. Um zu verhindern, dass Verdampfungsprodukte die Elektroden verunreinigen oder den Spleiß beeinträchtigen, wird empfohlen, einen Reinigungslichtbogen Schritt in der Abfolge des Spleißgeräts oder regelmäßige Reinigung der V-Nuten und Elektroden des Spleißgeräts.

Zusammenfassung

Die hohe Leistung von Polyimidfasern erfordert professionelle Handhabungstechniken. Die Beherrschung der drei Kernkompetenzen – thermisches Abisolieren, IPA-Reinigung und Feinabstimmung der Spleißparameter – gewährleistet den effizienten Einsatz von OFSCN® PI-Fasern vor Ort und garantiert letztendlich die langfristige Zuverlässigkeit Ihres Systems in extremen Umgebungen mit 350 °C.

Firmenname

Beijing Dacheng Yongsheng Technology Co., Ltd. (DCYS)

Produktmarke

OFSCN®

Produktmodell

300°C SM-Polyimid-Lichtwellenleiter (maximale Betriebstemperatur 350°C)

Produktdetailseite

https://www.ofscn.org/optical-Fasern/polyimide-coated-sm-300.html

Bitte befolgen Sie strikt die Betriebsanweisungen, um optimale Spleißergebnisse und Produktleistung zu gewährleisten!

💬 Offizielle OFSCN-Wissensdatenbank
🌐 Mehrsprachige Eingabe unterstützt | Technische Antworten nur auf Englisch